Einige Worte über den Verein

EINE FRAGE… EINE VISION… EIN VEREIN….
Müsste man nicht …
…das geschichtliche Erbe von Ebhausen festhalten?
…eine Vision entwickeln, wie kulturelles Leben in Ebhausen heute und in Zukunft gestaltet werden kann?
…einen Verein gründen, der sich diesen Fragen widmet und sich dafür einsetzt?

Diese Überlegungen mündeten in eine Zusammenkunft:
Am 23. Februar 2008 trafen sich Gertrud Schmidt, Maria Noack, Margret Salzer, Gisela Basalla, die Ehepaare HillerThoß und Basalla-Olbrich, Gerhard Werner und – last but not least - Marianne Ottmar als Initiatorin des Ganzen.
Bald war es beschlossene Sache, einen Verein zu gründen. Der Name und die Ziele des Vereins wurden fixiert:
FORUM EBHAUSEN e.V. Heimat-Kultur-Gestaltung

Und dann war es soweit: am 14. November 2008 fand mit großer Beteiligung der Bevölkerung die Gründungsversammlung im Bürgersaal des Rathauses Ebhausen statt. 43 Personen haben den Verein damals aus der Taufe gehoben.

Gewählt wurden Gerhard Werner als Erster Vorsitzender, Eva-Maria Hiller-Thoß als Stellvertreterin, Gisela Basalla als Wächterin über die Finanzen, gefolgt von Karl-Heinz Olbrich als Schriftführer. Die Beisitzer im Gremium waren Gertrud Schmidt, Margret Salzer, Karl-Ernst Feuerbacher, das Amt der Kassenprüfer übernahmen Walter Baumann und Walter Holzäpfel.
Bald wurden Vorträge zu ganz verschiedenen Themenbereichen mit namhaften Referenten angeboten, erste Ortsrundgänge organisiert.

Prof. Dr. Konrad Dussel, der von der Gemeinde beauftragte Historiker, gab die Themen vor. In regelmäßigen Gesprächsrunden tauschten sich Zeitzeugen aus. Die lebhaften und anregenden Gesprächsrunden wurden dokumentiert und dem Historiker schriftlich zur Verfügung gestellt. Umfangreiches historisches Bildmaterial wurde dafür gesammelt und
ergänzte die Berichte.

Diese Zusammenkünfte setzen sich auch nach Herausgabe des Heimatbuches mit erfreulichem Zuspruch in der Remise des Rathauses unter dem Namen „Café Forum“ fort. Berichte darüber erscheinen in loser Folge im Schwarzwälder Boten.

Mancher weiß von der umfangreichen Sammlung, die unter dem Dach des Alten Rathauses fein säuberlich von Gertud Schmidt archiviert ist. Diesen „Schatz“ wenigstens teilweise öffentlich zugänglich zu machen, ist ebenfalls ein Bestreben des Vereins.
Deshalb fotografiert dort Peter Eisele jeden einzelnen Gegenstand und hält schriftlich fest, um was es sich handelt, woher die Stücke sind und wie alles zusammengehört. Er wird diese Fotos und Texte zusammen mit Gertrud Schmidt für eine Veröffentlichung aufbereiten.

Jüngstes Projekt, das auf einen Themenabend von 2009 zurückgeht, aber aktuell durch den neu entstandenen Wetzel-Weg in Gang kam, ist die Erläuterung von Straßennamen, die einen historischen Bezug haben bzw. deren Namensgeber Persönlichkeiten des Ortes waren. Umfangreiche Hintergrundinformationen wurden dafür zusammengetragen, die Berichte
darüber erschienen im örtlichen Mitteilungsblatt.

Rechtzeitig zum zehnjährigen Jubiläum 2018 wurden 21 Index-Schilder unter den entsprechenden Straßenschildern montiert. Beschilderungen von Gebäuden mit wichtigen historischen Bezügen werden im nächsten Jahr folgen. Die Gelder dafür sind schon beantragt und von der Gemeinde bereitgestellt.